von Göler (Hrsg.) / Daniel Fábián / § 60

§ 60 Auflösungsgründe

(1) Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird aufgelöst:

  • 1. durch Ablauf der im Gesellschaftsvertrag bestimmten Zeit;
  • 2. durch Beschluß der Gesellschafter; derselbe bedarf, sofern im Gesellschaftsvertrag nicht ein anderes bestimmt ist, einer Mehrheit von drei Vierteilen der abgegebenen Stimmen;
  • 3. durch gerichtliches Urteil oder durch Entscheidung des Verwaltungsgerichts oder der Verwaltungsbehörde in den Fällen der §§ 61 und 62;
  • 4. durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens; wird das Verfahren auf Antrag des Schuldners eingestellt oder nach der Bestätigung eines Insolvenzplans, der den Fortbestand der Gesellschaft vorsieht, aufgehoben, so können die Gesellschafter die Fortsetzung der Gesellschaft beschließen;
  • 5. mit der Rechtskraft des Beschlusses, durch den die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist;
  • 6. mit der Rechtskraft einer Verfügung des Registergerichts, durch welche nach § 399 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit ein Mangel des Gesellschaftsvertrags festgestellt worden ist;
  • 7. durch die Löschung der Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit nach § 394 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit.

(2) Im Gesellschaftsvertrag können weitere Auflösungsgründe festgesetzt werden.

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FÁBIÁN Rechtsanwälte Insolvenzverwalter

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Die Anforderungen, die an professionelle Insolvenzverwaltung gestellt werden, nehmen wir sehr ernst und lehnen daher im Zweifel Verfahren, bei denen die Gefahr einer Interessenkollision oder die Gefahr einer nicht sachgerechten Verfahrensbearbeitung bestehen könnte, ab. Unserer Philosophie entsprechend, sind wir ausschließlich für Insolvenzgerichte im Umkreis von 100 Kilometern tätig.

Beratungsschwerpunkte
Insolvenzrecht
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§ 59 (weggefallen)
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§ 61 Auflösung durch Urteil
Fußnoten